Checklisten für den Umzug

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17-12-2013 - von Irina

Umzugskartons Packen – Checkliste

Umzugskartons packen ist gar nicht so einfach. Zum einen dauert es sehr lange, bis man alle seine Habseligkeiten eingepackt hat und zum anderen kann es emotional aufwühlend sein, seine alten Sachen zu durchforsten und sie zu sortieren. Plane deshalb genug Zeit für das Einpacken ein – auch für ungeplante Zwischenfälle. Befreie dich von den Sachen, die du nicht mehr brauchst. Du kannst Vieles verschenken oder verkaufen – es gibt viele Menschen, die sich über einige deiner Sachen mehr freuen würden als dein Keller.

Paar während packen des Umzugskartons

Bild: Freepik

Zum Thema Ausmisten haben wir übrigens auch einen Post in unserem Umzugsblog: Ausmisten vor dem Umzug – So geht’s. Fange mit dem Aussortieren so früh wie möglich an und plane noch mehr Zeit ein. Dabei kannst du einige Dinge bereits einpacken, die du vor dem Umzug nicht mehr brauchst, zum Beispiel Kleidung für andere Jahreszeiten, Dekoration, Bücher und Ähnliches. Einiges sollte hingegen bis zum Schluss griffbereit bleiben. Zum Beispiel Putzutensilien, Medikamente, Kosmetik und Werkzeug.

Amazon-Einkaufsliste: Packmaterial

Umzugskartons packen: eine Anleitung

Diese Checkliste beinhaltet Anweisungen und Tipps, wie man das Packen für den Umzug am besten plant und durchführt. Denn mit richtig gepackten Kartons vermeidest du Rückenschmerzen, zerbrochene Gegenstände und das Rumgesuche nach dem Umzug. Umzugskartons packen wird mit dieser Checkliste einfacher. Sie verrät dir nicht nur, was du bei der Wahl der Umzugskartons beachten solltest, sondern auch, wie du systematisch in verschiedenen Räumen Umzugskartons packen kannst. In einen Umzugskarton sollten auch nur Sachen aus einem Raum. Dann sollte groß und auf alle Seiten des Kartons der Name des Raumes geschrieben werden, in den diese Kiste getragen werden soll.

Zudem verrät diese Checkliste, wie du Umzugskartons packen kannst, ohne kurz vor dem Umzugstag völlig gestresst noch tausend Sachen packen zu müssen. Auch Tipps, wie man zerbrechliches in die Umzugskartons packen kann, fehlen in dieser Checkliste für den Umzug nicht. Teller werden hochkant eingepackt, Gläser und zerbrechliche Deko wird mit Luftpolsterfolie oder Packpapier geschützt. Ein häufiger Fehler passiert vielen Umzugsanfängern, wenn sie Bücher einpacken. Bücher sind sehr schwer. Daher sollten keine ganze Kartons komplett mit Büchern gefüllt werden, es sei denn, die Kartons sind klein. Weitere Tipps, wie du Umzugskartons einpacken kannst, findest du in der folgenden Umzug Checkliste. Damit du sie bei den Umzugsvorbereitungen griffbereit hast, empfehlen wir dir, die Checkliste als PDF-Dokument zu erhalten und auszudrucken. Klicke dazu auf den Button am Ende der Umzugscheckliste und teile uns deine E-Mail-Adresse mit. Die Checkliste ist sebstverständlich kostenlos und deine Daten bei uns sicher.


So packst du für den Umzug – Checkliste

Umzugskartons

Umzugskartons sind mit Abstand die bequemsten Transportbehälter für einen Umzug. Eine Faustregel ist, dass alles, was in einen Umzugskarton passt, auch in einen Umzugskarton gepackt werden sollte. Lose Gegenstände gehen leichter kaputt und sind beim Umzug einfach unpraktisch. Umzugskartons gibt es in Baumärkten, bei Umzugsfirmen, manchmal auch in großen Supermärkten und natürlich bei uns im Umzugsshop. Achte auf die Qualität, die sich von Verkäufer zu Verkäufer sehr unterscheiden kann. Falls du eine Umzugsfirma für deinen Umzug beauftragst, kannst du die Kartons oft kostenlos ausleihen. Hast du gar keine Zeit, kann auch das Umzugsunternehmen die Umzugskartons packen. Als Ersatz für Umzugskartons werden oft Obstkisten, Müllsäcke, Papiertüten und Reisetaschen benutzt. Die lassen sich jedoch nicht stapeln, sind schwieriger zu transportieren (z. B. auf einer Sackkarre) und gehen oft auch leichter kaputt.

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Um effektiv umzuziehen und das Risiko unerwünschter Zwischenfälle zu minimieren, sollte man normale Umzugskartons benutzen. Diese sind einfach zu stapeln und haben Tragegriffe, die das Heben und den Transport vereinfachen. Wie viele Kartons du benötigst, hängt davon ab, wie viele Sachen du in der Wohnung hast, aber eine gute Faustregel ist ein Karton pro Quadratmeter Wohnfläche. Falls du lange an einem Ort gewohnt hast und dich nur schwer von alten Sachen trennen kannst, wirst du wohl eher noch mehr Umzugskartons packen müssen. Ziehst du mit Hilfe eines Umzugsunternehmens um, wird der Umzugsunternehmer normalerweise bei dir vorbeikommen und abschätzen, wie viele Kartons du benötigst.

Planung

Am besten ist es, so früh wie möglich mit dem Packen für den Umzug anzufangen. Packe zunächst alles ein, was du vor dem Umzug nicht mehr brauchst, zum Beispiel Kleider für andere Jahreszeiten, edles Porzellan, Bücher usw. Mit der Entrümpelung von Keller, Speicher und Garage kann man schon Monate vor dem Umzug beginnen. Hier befinden sich am meisten Sachen, die man nicht mehr benötigt. Trenne dich von diesen, verkaufe oder verschenke sie. Und was wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist, kann in den Mülleimer. Dinge, die du mitnehmen willst, kannst du schon in Kartons packen. Achte darauf, dass die Kartons nicht schwerer als 20 kg sein sollten. Beim Packen in der Wohnung solltest du vorsichtiger sein. Warte mit dem absolut Nötigsten bis zum Schluss. Die folgenden Sachen können sich als nützlich erweisen:

  • Putzutensilien und alles, was du zum Putzen vor der Wohnungsübergabe brauchst, solltest du nicht zu früh einpacken. Auch einen Stuhl oder einen Hocker solltest du beim Putzen zur Hand haben.
  • Die Lampen solltest du zuletzt abmontieren. In der neuen Wohnung sind die Lampen wiederum zuerst anzubringen. Ohne Licht in allen Räumen lässt es sich nur schwer aus- und einziehen.
  • Falls du weiter weg ziehst, solltest du Hygieneartikel (wie zum Beispiel Seife, Duschzeug und Toilettenpapier), Wechselklamotten und Snacks zur Hand haben, um in der neuen Wohnung nicht erst die Kartons herumschleppen und durchsuchen zu müssen.

Organisiere das Einpacken, indem du Raum für Raum vorgehst und nur die Sachen aus einem Raum in einen Karton packst. Unterschätze den Zeitaufwand nicht. Man benötigt einen halben bis ganzen Tag, um den Inhalt eines Zimmers sorgfältig zu verpacken. Beschrifte die Kartons von allen Seiten, sodass du immer sehen kannst, was drin ist und in welchen Raum der Karton gebracht werden soll (Beschriftest du den Karton nur von oben, kannst du die Beschriftung nicht sehen, wenn du die Kartons stapelst). Zur Beschriftung kannst du entweder direkt auf den Karton schreiben, oder, falls du die Kartons geliehen hast, kaufe Etiketten, auf die du dann den genauen Inhalt des Kartons schreibst und, besonders wichtig, den Raum, in den der Karton soll.

Gepackte Kartons kannst du stapeln. Normalerweise lassen sich drei Kartons übereinander gut mit einer Sackkarre befördern. Der schwerste Karton sollte oben sein, wenn du eine Sackkarre benutzen willst. Bewahre die gepackten Kartons in einem leeren oder wenig benutzen Raum auf, damit sie vor dem Umzugstag nicht im Weg stehen. Stelle die Kartons nicht auf den Dachboden, in den Keller oder nach draußen, da sowohl die Kartons als auch deren Inhalt von der Kälte und der Feuchtigkeit beschädigt werden können. Der nächste Abschnitt beschreibt, wie du in den verschiedenen Räumen Umzugskartons packen solltest.

Umzugskartons packen in der Küche

In der Küche kannst du oft frühzeitig Umzugskartons packen, sodass die Küchensachen, die du nicht so oft benutzt, schon mal abgehakt sind. Hebe die wichtigsten Sachen, die du während der letzten Tage zum Kochen und Essen brauchst, bis zum Schluss auf.

  • Glas, Geschirr und andere zerbrechliche Gegenstände sollten in Packpapier oder Luftpolsterfolie eingewickelt werden. Alternativen sind Zeitungspapier, Tücher, Laken und Kleider, die ja sowieso eingepackt werden müssen. Zeitungspapier ist billig, aber macht oft Flecken auf dem Porzellan, was bedeutet, dass du es später abwaschen musst. Laken, Handtücher und Kleider sind zwar sauber, aber machen das Packen ineffektiv, weil sie viel Platz in Anspruch nehmen. Außerdem machen sie das Packen komplizierter, weil Kleider und Geschirr in der neuen Wohnung nicht in denselben Raum gehören. Packpapier kann teuer sein, ist aber oft trotzdem am besten für den Schutz zerbrechlicher Gegenstände geeignet.
  • Teller werden hochkant eingepackt; jeweils mit einer Papierschicht dazwischen. Wenn man etwas Papier zerknüllt und es auf den Boden des Kartons legt, stehen die Teller stabiler. Die Gläser werden einzeln in Papier eingepackt und in den Karton gelegt oder gestellt. Um die Bruchgefahr gering zu halten, sind kleinere Kartons wie Schuhkartons sinnvoll, die man dann wiederum in die Umzugskartons packt. Besser sind allerdings spezielle Glaskartons oder Sortierboxen, in denen die Gläser voneinander getrennt stehen. Freiräume in den Kartons füllt man mit zerknülltem Papier, Kissen oder anderem weichen Material.
  • Küchengeräte (Kaffeemaschine, Toaster usw.) packt man am besten in einzelne, kleinere Kartons, die man dann wiederum in Umzugskartons packt. Falls du keine geeigneten Kartons hast, kannst du sie stattdessen in Packpapier oder Luftpolsterfolie einpacken, damit sie nicht kaputt gehen.
  • Falls du eine Spülmaschine hast, die mit dir umziehen soll, ist es ratsam, sie von einem Fachmann ausbauen zu
    lassen. So vermeidest du Unfälle und riskierst auch nicht, dass die Versicherung nicht zahlt. Überprüfe die
    Schadensfallbedingungen deiner Versicherung. An dieser Stelle interessieren dich bestimmt auch unsere Artikel „Elektrogeräte transportieren“ sowie „Spülmaschine transportieren beim Umzug„.
Umzugskartons und Becher stehen bereit zum packen

Bild: Freepik

Umzugskartons packen im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer kannst du in der Regel schon früh in der Umzugsvorbereitung mit dem Packen beginnen und Bücher, Filme, Dekorationsgegenstände usw. einpacken.

  • Bücher sind sehr schwer. Daher solltest du keine ganzen Kartons damit füllen. Bepacke den Karton stattdessen zur Hälfte mit Büchern und fülle ihn dann mit anderen Sachen wie Kissen, Decken, Gardinen usw. auf. Mische auch Taschenbücher mit gebundenen Büchern, um das Gewicht gut auf die Kartons zu verteilen. Wesentlich einfacher wird das Auspacken in der neuen Wohnung allerdings, wenn du spezielle Bücherkartons benutzt.
  • Dekorationsgegenstände werden wie Glas und Geschirr verpackt, also am besten in Packpapier und kleinere Kartons, die dann in die Umzugskartons gepackt werden.
  • Bilder und ähnliche Gegenstände, die zu groß für Umzugskartons sind, kannst du in spezielle Bildkartons
    packen. Eine billigere Alternative ist, sie zusammenzubinden oder zu kleben, wobei jeweils ein Stück Karton dazwischen sollte. Packe die Bilder nicht zu früh ein, damit sie nicht beschädigt werden. Transportiere sie am besten stehend.
  • Kabel und Ähnliches solltest du nicht zusammenbinden und gut beschriften, um zu wissen, wohin sie gehören. Falls man ein Kabel nicht von einem Gerät abmachen kann, solltest du es aufrollen und am Apparat mit Klebeband festkleben, um Beschädigungen zu vermeiden.
  • Gardinenstangen und Ähnliches werden mit Stricken oder Klebeband zusammengebunden, wobei man sie auch gut mit Besen, Skiern usw. kombinieren kann.
  • Teppiche rollst du am besten auf und verknotest sie. Falls du viele kleinere Teppiche hast, kannst du sie übereinander legen und dann aufrollen.
  • Aus den Bücherregalen und ähnlichen Möbelstücken solltest du lose Regalbretter entfernen und sie mit Klebeband zusammenkleben. Beschrifte die Schrauben, die du brauchst, damit du  die Möbel in der neuen Wohnung einfach wieder zusammenzubauen kannst. Wir empfehlen, dazu die Schrauben in gut beschrifteten Tüten aufzubewahren.
  • Schubladen und andere Aufbewahrungsmöbel werden geleert und verbleiben beim Umzug im Möbelstück. Falls die Schublade leicht herausfällt, solltest du sie mit Klebeband fixieren, damit sie nicht kaputt geht. Das Gleiche gilt für Schranktüren, die leicht aufgehen. Einige Möbel mit hervorstehenden Teilen baut man womöglich besser auseinander, um den Umzug zu erleichtern.
  • Lampen sind oft groß und schwer zu transportieren – vor allem Kronleuchter usw. Um sie sicher zu transportieren, kannst du sie an die Decke des Umzugsfahrzeugs hängen, wobei du darauf achten musst, dass sie nicht runterfallen können.
  • Topfpflanzen sind empfindlich und werden bei Umzügen oft beschädigt, vor allem im Winter. Die meisten Umzugsfirmen übernehmen für Topfpflanzen keine Haftung oder sie gehören gar nicht erst zum Leistungsumfang, sodass du sie selbst transportieren musst. Packe sie stehend in offene Kartons, wobei du etwas Zeitungspapier verwenden solltest, um sie vor Kälte und Zugluft zu schützen. In guten Gartengeschäften gibt es Schutznetze für große üppige Pflanzen. Mehr Informationen zum Transport der Pflanzen erhältst du in unserem Artikel „Umzug mit Pflanzen. So überlebt dein Grünzeug„.

Umzugskartons packen Schlafzimmer

Auch im Schlafzimmer kann man oft frühzeitig Umzugskartons packen, zum Beispiel die Laken, Handtücher und Kleider, die du in nächster Zeit nicht brauchst. Beachte, dass Handtücher noch nützlich sein können, wenn du zerbrechliche Sachen einpacken oder Umzugskartons auffüllen willst.

  • Auch die Kleider im Schrank kannst du zusammenlegen und in Kartons packen. Falls du viele Kleider auf Bügeln hast, kann das allerdings lange dauern. Es gibt spezielle Garderobenkartons, in denen du die Kleider auf ihren Bügeln aufhängen kannst. Eine Alternative ist es, ein paar Bügel zusammenzubinden und einen großen Müllsack darüber zu ziehen. Du schneidest oben ein Loch rein und ziehst die Haken der Bügel hindurch. Jetzt können die Kleider bis zum Umzugstag im Schrank hängen bleiben und in der neuen Wohnung direkt in den Schrank gehängt werden. Dieser Ansatz spart Zeit beim Packen, aber macht den Umzug etwas umständlicher.
  • Matratzen werden wie Teppiche aufgerollt und mit Stricken oder Spannriemen fixiert.

Umzugskisten packen im Bad

Im Bad sollte man eher später Umzugskartons packen, weil dort viele Sachen sind, die man täglich oder wöchentlich benutzt. Medikamente usw. sollte man nicht früh einpacken, auch wenn man sie gerade nicht braucht. Man kann jederzeit krank werden kann und die Medikamente dann benötigt.

  • Wenn der Umzugstag näher rückt (weniger als eine Woche), kannst du im Badezimmer mit dem Packen anfangen. Lasse die nötigsten Hygieneartikel noch unverpackt. Diese sollten zum Schluss eingepackt werden und bei Ankunft in der neuen Wohnung auch leicht zugänglich sein.
  • Falls du eine Waschmaschine oder ähnliche Geräte hast, lasse sie besser, wie auch die Spülmaschine, von einem Fachmann ausbauen. Falls du sie selber transportieren willst, lies unseren Artikel „Waschmaschine transportieren beim Umzug„.

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Umzugskisten packen in Garage/Keller/Speicher/Gartenhaus

Hier kannst du früh mit dem Packen beginnen, weil hier normalerweise Sachen sind, die du nicht so oft brauchst. Oft
sind diese Sachen allerdings schwer zu packen.

  • Maschinen und Geräte werden entleert (Diesel, Benzin usw.), bevor sie eingepackt werden. Sofern es geht, sollten sie in Kartons gepackt und aufrecht stehend gelagert und transportiert werden, damit keine Treibstoffreste auslaufen.
  • Falls du viele sperrige Sachen wie Fahrräder, Rasenmäher, Gartengeräte usw. hast, brauchst du womöglich ein
    extra großes Umzugsfahrzeug, da sich diese Sachen kaum flächensparend transportieren lassen.

Umzugsfahrzeug beladen

Damit dein Umzug reibungslos vonstatten geht, solltest du die Beladung des Fahrzeuges planen. Folgendes gilt es dabei zu beachten:

  • Beginne mit den größten Möbelstücken und fülle dann die Zwischenräume mit kleineren Möbelstücken und Kartons auf. Du kannst den Platz effektiv nutzen, indem du vorstehende Möbelteile (Griffe, Beine usw.) abmontierst.
  • Um eine Beschädigung der Möbel zu vermeiden, sollten sie mit Spanngurten oder Ähnlichem gesichert werden. Strapazierfähige, weiche Unterlagen wie Flickenteppiche, Filz usw. kann man auf den Boden legen, aber auch an die Wände bzw. zwischen die Möbel stopfen, damit sie nicht beschädigt werden.
  • Möbel, die in denselben Raum gehören, packt man am besten zusammen ins Umzugsfahrzeug, damit bei
    Ankunft an der neuen Wohnung alles an einem Fleck ist.
  • Um zu ermitteln, wie groß das Fahrzeug sein muss, solltest du davon ausgehen, dass ein Umzugskarton ungefähr 0,5 Kubikmeter beansprucht. Schätze dann, wie viele Möbel du hast. Je größer das Auto, umso einfacher lässt es sich be- und entladen, was den Umzug natürlich vereinfacht. Falls du ein kleines Fahrzeug hast, passt vielleicht nicht alles hinein und du musst mehrmals hin- und herfahren. Wenn du dir nicht sicher bist, solltest du also das größere Fahrzeug wählen. Wenn du selber fahren willst, musst du darauf achten, dass man das Fahrzeug mit deiner Führerscheinklasse fahren darf. Leichte Lkw darf man mit Führerscheinklasse B fahren, aber für größere Lkw brauchst du einen Fahrer mit Führerscheinklasse C. Beauftragst du ein Umzugsunternehmen, entfällt dieses Problem natürlich, da das Umzugsunternehmen die Größe des benötigten LKW gut abschätzen kann und sich um den Transport kümmert.

Startkarton/ Startkoffer packen

Wenn du den Umzug hinter dir hast, wirst du erschöpft sein und erstmal entspannen wollen. Damit du auch die Chance dazu hast und nicht gleich mit dem Auspacken beginnen musst, packe für jedes Familienmitglied einen
Startkoffer oder einen Startkarton ein, und noch einen separaten für die ganze Familie. Darin sollten Dinge für die
ersten paar Tage sowie Dinge für den Notfall enthalten sein:

  • Geschirr, Besteck, ein paar Kochutensilien und Lebensmittel für den ersten Tag im neuen Heim.
  • Kleidung für ein bis zwei Tage
  • Bettwäsche
  • Handtücher
  • Pflegeartikel
  • Ausweispapiere
  • Verträge
  • Wichtige Medikamente
  • Kosmetik

Diese Kartons/ Koffer sollten am besten im eigenen Auto transportiert werden oder zuletzt in den Umzugswagen gestellt werden. Sie sollten zudem sehr gut markiert sein, damit sie leicht wiedergefunden werden können.

Zum Schluss mitzunehmen

Denke daran, dass du einige Dinge bis zum Schluss in der alten Wohnung zur Hand haben musst und in der neuen Wohnung gleich zu Beginn. Folgendes solltest du also nicht in die Umzugskartons packen, sondern jederzeit bereithalten:

  • Putzmittel
  • Mobs, Wischeimer und Lappen
  • Staubsauger
  • Stuhl oder Hocker
  • Stifte
  • Notizblock
  • Werkzeug
  • Große Müllsäcke und Plastiktüten

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