Umzugsblog

Ein Blog zu den Themen Umzug, Einrichten und Wohnen

Finde heraus, wie viel dein Umzug kosten würde
9-17-2014 - von Irina

Studentenwohnen günstig und einfach – 5 Wohnformen im Vergleich

Mit Beginn des Studiums steht meistens auch der Auszug aus dem Elternhaus an und man sollte sich über kostengünstiges Studentenwohnen informieren. Dabei ist das Angebot an bezahlbaren Wohnungen klein und die Konkurrenz in den Universitätsstädten Österreichs groß. Zum Glück gibt es neben der gewöhnlichen Mietwohnung noch andere Möglichkeiten für billiges Studentenwohnen. Hier stellen wir dir 5 günstige Wohnformen für Studenten vor.  

Studentenwohnen© Bigstockphoto / mangostock

1. Das Studentenwohnheim als eine der günstigsten Wohnformen für Studenten

Uninah, günstig, möbliert und gesellig – so kann Studentenwohnen im Studentenwohnheim zusammengefasst werden. Bist du an einer Hochschule eingeschrieben, darfst du dich bei dem  um einen Wohnplatz in einem Studentenwohnheim bewerben. Eine kleine Übersicht über österreichische Studentenwohnheime findest du unter dem vorangegangenen Link Angeboten werden sowohl Einzelzimmer als auch kleine Studio-Apartments, Zimmer in Wohngemeinschaften und sogar Familienwohnungen für Studierende mit Kind.

Die Miete in einer Wohnanlage des Studentenwerks beträgt einschließlich der Nebenkosten durchschnittlich 232 Euro. Die Räume sind meist möbliert und die Wohnheime mit Waschmaschinen und Gemeinschaftsräumen ausgestattet.   

Aufgrund der großen Nachfrage sind die Zimmer allerdings schnell ausgebucht und es gelten lange Wartezeiten. Neben den Studentenwohnheimen der Studentenwerke gibt es auch selbstverwaltete, private oder kirchliche Studentenwohnheime. 

2. Studentenwohnen in einer Wohngemeinschaft

Für jeden, der gerne unter Menschen ist und Mietkosten sparen will, bietet sich das WG-Leben als Wohnform während des Studiums an. Als WG-Bewohner hast du in der Regel dein eigenes Zimmer. Die anderen Räume teilst du mit deinen Mitbewohnern und musst daher bestimmte festgelegte Regeln befolgen. Wie groß die Wohngemeinschaft sein soll, entscheidest du bei der WG-Zimmer-Suche selbst. Je mehr Personen sich eine Wohnung teilen, desto günstiger wird es natürlich. Oft stellt es sich allerdings schwierig dar, ein WG-Zimmer zu ergattern.

Einfacher ist es, ein WG-Zimmer zur Zwischenmiete zu finden. Noch besser ist es, mit Freunden eine WG zu gründen. Ihr kennt euch bereits und werdet euch sicherlich einig. Zum Thema Zusammenziehen haben wir übrigens einen passenden Blog-Post.  

 Studentenwohnen

Foto: Jaro.p – Eigenes Werk auf Wikimedia (Creative Common License 3.0)

3. Sozialwohnungen für Studenten

Eine der Wohnformen, die zwar unter Studenten wenig verbreitet ist, allerdings gerade bei knappem Budget eine gute Alternative darstellt, ist das Wohnen in einer Sozialwohnung. Menschen mit geringem Einkommen können sich für eine Sozialwohnung bewerben. Allerdings sind die Wohnungen sehr hart umkämpft und die Wartezeiten sind lange. Aus diesem Grund kann diese Wohnform für billiges Studentenwohnen auch sehr problematisch sein.

4. Wohnen für Hilfe

Für sozial engagierte Studenten ist „Wohnen für Hilfe“ eine geeignete und günstige Form für studentisches Wohnen. Für weniger Miete oder sogar mietfrei (häufig zahlt der Student nur die Nebenkosten) wohnst du mit einer älteren oder hilfsbedürftigen Person zusammen und hilfst im Gegenzug im Haushalt mit. Als Faustregel gilt in der Regel: Pro Quadratmeter Wohnraum leistest du eine Stunde Hilfe im Monat. Dies können Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Putzen, mit dem Hund Gassi gehen oder Gartenarbeiten sein.

In vielen Universitätsstädten gibt es Wohnbörsen, die den Kontakt zwischen den Bewohnern gebührenfrei herstellen. Im Internet findest du verschiedene Seiten, die sich mit der Vermittlung von Studenten an solche Wohnungen befassen.

canstockphoto8134633

(c) Can Stock Photo

5. Wohnen zur Zwischenmiete

Wenn dir die Zeit bei der Wohnungssuche davon läuft, empfehlen wir, auch als vorübergehende Lösung für studentisches Wohnen nach Wohnungen oder Zimmer zur Zwischenmiete zu suchen. Sehr viele Studenten verreisen für ein oder zwei Semester, zum Beispiel für ein Praktikum in einer anderen Stadt oder ein Auslandssemester. Ihre Wohnung wollen sie aber nicht aufgeben und entscheiden sich, es unterzuvermieten.

Für dich könnte diese Wohnform eine sehr gute Übergangslösung sein. Du erhältst für eine begrenzte Zeit eine möblierte Wohnung und gewinnst so Zeit, nach einer dauerhaften Wohnung oder einem WG-Zimmer zu suchen. Zudem hast du so mehr Zeit, die Stadt kennen zu lernen und hast eine bessere Vorstellung, in welchem Stadtviertel du dich am wohlsten fühlen würdest.  Das Wohnen zur Zwischenmiete ist insbesondere für Erstsemester oder Studienortswechsler eine ideale Möglichkeit, erst einmal anzukommen. Und du wirst sehen, mitten im Semester entspannt sich der studentische Wohnungsmarkt und es wird wesentlich einfacher, einen geeigneten Platz fürs Studentenwohnen zu finden.

 

 

Kommentare (5)

Kommentare

  • Christian

    Die günstigste Wohnform für Studenten wurde nicht erwähnt: im Elternhaus. So mache ich es und für mich ist es super, da ich sehr viel unterwegs bin und kaum Zeit hätte, mich um Haushalt und so zu kümmern. Das einzig blöde ist die Entfernung zur Uni. Ich sitze jeden Tag 2 Stunden in der Bahn.

    • Sophie

      Hallo Christian, das klingt zwas sehr praktisch. Aber ich finde, es ist sehr sehr wichtig als Studet(in) von Zuhause auszuziehen. Alleine leben macht dich sehr viel selbständiger und wenn du bei Mama und Papa wohnst, verpasst du einfach zu viel vom Studentenleben. Die Zeit, die du für die Hausarbeit bei den Eltern sparst, verbrauchst du doch im Zug.

  • Max

    Ich fange im Oktober mein Studium an und habe es nicht geschafft, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Ich versuche es die ersten paar Wochen mit Couchsurfing und werde dann sehen, ob es nach Semesterbeginn mehr Angebot auf dem Wohnungsmarkt gibt. Vielleicht finde ich auch Leute, mit denen ich eine WG gründen kann.

  • Manu

    Hi, jetzt hat die Uni angefangen. Auch für mich hieß es „Raus von Zuhause“. Doch hat es etwas blöd angefangen. Die WG, in der ich gelandet bin, ist nicht meins. Ich will da möglichst schnell wieder raus. Hoffentlich stimmt es, was in diesem Post steht und es wird Richtung Semestermitte einfacher, eine passende Wohnung zu finden. Drückt mir die Daumen.

Kommentar