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8-8-2015 - von Irina

Von Zuhause ausziehen: Tipps zum Start in der ersten eigene Wohnung

Von Zuhause ausziehen und den Schritt in die erste eigene Wohnung zu machen  ist ein aufregender Meilenstein im Leben jedes jungen Erwachsenen. Ein Ende des Alltags im “Hotel-Mama“  ist der Preis, der für das selbstständige Leben und die damit verbundene Freiheiten bezahlt werden muss. Von Zuhause ausziehen ist eine wichtige und tolle Erfahrung, aber es bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Eigeninitiative beim Kochen, Putzen und Wäschewaschen sind nun gefragt.  Hier geben wir dir ein paar grundlegende Ratschläge, die du in deinem neuen Lebensabschnitt gut gebrauchen werden kannst: 

 Von Zuhause ausziehen

(c) Canstockphoto

1. Von Zuhause ausziehen: Selber kochen ist angesagt

Die Studentendiät von Fertignudeln  und Cornflakes wird dir bald langweilig werden. Von Zuhause ausziehen bedeutet für viele junge Leute besonders in den ersten Monaten eine sehr einseitige Ernährung.

Das Internet ist aber geradezu überflutet mit Webseiten für schnelles und einfaches Kochen und man kann für jeden Geschmack etwas finden. Die Küche ist nun dein eigenes Revier und hier wollen wir dir ein paar hilfreiche Grundkenntnisse vermitteln:

Lagerung von Lebensmittel:

Von zu Hause ausziehen bedeutet, sich auch um all die Kleinigkeiten im Haushalt selbst zu kümmern. Wie man die eingekauften Lebensmittel in der Küche lagert, trägt zum Beispiel wesentlich zu deren Haltbarkeit bei. Viele Lebensmittel sind klar auf der Verpackung gekennzeichnet und in der Regel gilt natürlich, diesen Anleitungen zu folgen. Im Allgemeinen kann man sagen: Je niedriger die Lagerungstemperatur der Lebensmittel, desto länger sind diese auch haltbar. Manche Produkte, sowie Fleisch und Fisch, können auch eingefroren werden. Wichtig ist eine gute Verpackung, damit das Essen nicht austrocknet oder beschädigt wird. Auch einige Früchte und fertig gekochtes Essen kann im Tiefkühlfach eine lange Zeit haltbar bleiben.

  • Brot sollte am besten in einem Papiersack in einem geschlossenen Brotkorb aufbewahrt werden.
  • Früchte sollten meist nicht in den Kühlschrank gelegt werden. Sie verlieren so schnell an Geschmack und bekommen auch Flecken.
  • Sehr wasserhaltige Gemüsesorten sollten ebenfalls nicht in den Kühlschrank. Das sind zum Beispiel Tomaten und Gurken.

In großen Mengen kochen:

Oft verliert man die Lust, jeden Tag frisch nur für sich selbst zu kochen. Um den Griff zu ungesunder Tiefkühlpizza oder Fastfood zu einer Seltenheit zu machen, kann es helfen in größeren Mengen zu kochen. Machst du eine große Portion Eintopf, dann kannst du Sie in Kunststoffdosen oder Gefriertüten portionieren und ebenfalls einfrieren. Auf diese Weise wird der Kochaufwand gering gehalten, aber es kommt trotzdem öfter gutes selbstgemachtes Essen auf den Tisch. Von zu Hause ausziehen bedeutet nun mal auch, dass Mamas frische Küche nicht mehr jeden Tag für einen bereit steht.

Weitere“ Life-Hacks“ für die Küche:

Bananen und Gurken sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine kühle Vorratsecke wäre für diese Lebensmittel der optimale Aufbewahrungsort. Kartoffeln sollten vor allem an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden.  Durch falsche Lagerung können sich unerwünschte Keime ansetzten und genügend giftiges Solanin produzieren, so dass die Kartoffeln gänzlich ungenießbar werden.

Kühlschrank Temperatur:

Am besten sollte die Kühlschrank Temperatur auf ca. 4 bis 5°C eingestellt sein und das Gefrierfach so um die -18 bis -19°C. Mit all diesen Dingen sollte man sich auseinandersetzen, wenn man von zuhause ausziehen wird.

2. Putzen und Reinigen

Den eigenen Haushalt zu führen ist wahrscheinlich nicht die Sache, auf die du dich am meisten gefreut hast, als du endlich von zuhause ausziehen konntest. Sicher sind Putzen und Reinigen nicht die lustigsten aller Freizeitbeschäftigungen, aber Disziplin bei der Sauberkeit deines neuen Heims ist wirklich wichtig. Wenn sich in deiner Wohnung zu viel Staub oder auch unhygienische Artikel oder sogar abgelaufene Lebensmittel ansammeln, dann kann das zur Gefährdung deiner eigenen Gesundheit führen. Ebenfalls könnte auf diese Weise auch die Wohnung selbst einige Schäden erleiden. Sollte es zu Beschädigung des Wohnraums aufgrund deiner eigenen Nachlässigkeit kommen, dann wirst du auch deine anfänglich hinterlegte Kaution nicht mehr zurückerstattet bekommen. Gut auf dein neues Zuhause Acht zu geben, zahlt sich also aus.

Wir raten dir, einmal pro Woche staubzusaugen, das Klo zu putzen und die Küche gründlich zu reinigen. Am besten machst du zusätzlich noch viermal jährlich eine richtige Tiefenreinigung deines Zuhauses. Da solltest du auch Backofen und Abflüsse reinigen. Wenn möglich, solltest du vierteljährlich auch den Kühlschrank und das Gefrierfach abtauen. Von Zuhause ausziehen bringt eben auch Arbeit mit sich. Vermeide es einfach, dass sich die Arbeit im Haushalt über mehrere Wochen hinweg anhäuft.

3. Wäsche waschen

Nachdem “von Zuhause ausziehen“ findet auch die schmutzige Wäsche nicht mehr  wie aus Zauberhand frischgewaschen und gebügelt den Weg zurück in den Kleiderschrank. Es ist wichtig, dass du vor dem Waschen die Kleidung richtig trennst. Sortiere die Wäsche nach Farben und auch nach notwendiger Waschtemperatur. Die exakte Information zu den Besonderheiten der notwendigen Pflege deiner einzelnen Kleidungsstücke findest du meist auf den Etiketten. Am häufigsten ist die Kleidung mit 40° oder 60° C zu waschen. Für Bett- und Unterwäsche raten wird dir, sie in der Regel bei 60°C zu waschen. Um nach Farben zu sortieren, reicht es, einfach zwischen heller und dunkler Wäsche zu unterscheiden.

Zusätzlich gibt es aber besonders delikate Stoffe, bei denen du genau die Anweisungen auf den Etiketten befolgen solltest.  Solche Kleidungsstücke sind zum Beispiel aus Leinen, Seide oder auch Strickwaren. Bei falscher Handhabung dieser Stoffe kann es leicht zu Beschädigungen kommen. Die Etiketten sind mit ziemlich eindeutigen Symbolen für die notwendige Pflege versehen. Bist du dir nicht sicher, was ein spezielles Symbol bedeutet, dann kannst du es ganz einfach im Internet eruieren.

 

Mit dieser Kurzübersicht über die wichtigsten neuen Herausforderungen in deinem ersten eigenen Haushalt hoffen wir dir, die Umstellung so leicht wie möglich zu machen. Vielleicht rettet dieser Artikel ja auch das ein oder andere Lieblingskleidungsstück oder bewahrt dich vor dem Verzehr von ungenießbaren Lebensmitteln. Der Artikel zum „Auszug aus dem Elternhaus“ in unserem Umzugsblog könnte ebenfalls sehr interessant für dich sein.

Hast du eigene Erfahrungen und/oder kleine Missgeschicke, die dir in deiner ersten eigenen Wohnung widerfahren sind und, die du hier mit uns teilen möchtest? Hinterlasse deine Anekdoten und Erfahrungen in unseren Kommentaren und hilf so auch anderen, die bald von Zuhause ausziehen werden.

 

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