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4-5-2014 - von Irina

Energielabel: Auf Energieeffizienz beim Umzug achten!

Das Energielabel der Europäischen Union (EU) gibt es für alle Haushaltsgeräte, Fernsehgeräte, Lampen und Leuchten und sogar für Kraftfahrzeuge und auch Immobilien. Bei einem Umzug setzt man sich oft zwangsweise damit auseinander, neue Elektrogeräte für den Haushalt zu erwerben. Nutze deine Chance, um dich über die Energieeffizienz zu informieren. Die EU-Kennzeichnung hat seit ihrer Einführung in Österreich wesentlich zur Steigerung der Energieeffizienz beigetragen. Regelmäßig werden neue Gesetze erlassen, die ineffiziente Geräte vom Markt verbannen (Stromfresser) und für immer mehr Geräte ist es verpflichtend, das Energielabel zu tragen, wie zum Beispiel für den Staubsauger. Das Hauptziel der EU-Kennzeichnung ist, eine Entscheidungshilfe für Verbraucher zu bieten und gleichzeitig einen Anreiz für den Hersteller, energieeffizientere Produkte herzustellen. Somit wird die Umwelt geschont. Dein nächster Umzug stellt die perfekte Möglichkeit dar, um effizientere Geräte auszusuchen und somit der Umwelt und auch deiner Geldtasche einen Gefallen zu tun. Aber nicht nur Geräte, sondern auch die Immobilie selbst sollte nach solchen Gesichtspunkten ausgesucht werden.

Energielabel

Bildquelle: RWE: www.energiewelt.de

Auch wenn das Energielabel über die Jahre einige Überarbeitungen in den Energieeffizienzklassen erlebte und abgewandelte Varianten für Kraftfahrzeuge (CO2-Label) und Immobilien (Energieausweis) entstanden, bleibt das Prinzip gleich:

Die Energieeffizienz eines Gerätes wird einer Energieeffizienzklasse zugeordnet. Die Energieeffizienzklassen werden in einer Bewertungsskala dargestellt, die aus den Britischen Schulnoten A bis G abgeleitet wird. A steht für den niedrigsten  und G für den höchsten Energieverbrauch. Durch technischen Fortschritt erhielten immer mehr Geräte ein gutes Energielabel. So kamen 2003 die Klassen A+ und A++ hinzu. 2010 wurde die Klasse A+++ eingeführt.

Energielabel genau prüfen

Die neuen Energielabel gelten allerdings noch nicht für alle Geräte. Daher ist es wichtig, zusätzliche Informationen der EU-Kennzeichnung wie den Jahresenergieverbrauch in kWh/a, den jährlichen Wasserverbrauch in Litern oder die Maximale Geräuschentwicklung in Dezibel zu beachten und mit anderen Geräten zu vergleichen.  Zudem sollte der Käufer beachten, dass für einige Geräte die schlechten Energieeffizienzklassen nicht mehr zugelassen sind. Seit Dezember 2013 werden zum Beispiel keine Waschmaschinen mit den Energieklassen A bis D ausgeliefert. Im Handel gibt es aber eventuell noch Restbestände dieser Maschinen. Wer also eine Waschmaschine mit der Energieeffizienzklasse A kauft, bekommt veraltete Technik. Zur Orientierung hat die Stiftung Warentest folgende Grafik erstellt:

test_Februar_2014

Bildquelle: Stiftung Warentest

 

Stetig weiterentwickelt wird der Gebrauch der EU-Kennzeichnung für Autos und Gebäude. Seit dem 1. Dezember 2011 ist ein ausgestellter oder zum Kauf oder zum Leasing angebotener PKW mit dem CO2-Label zu versehen, das dessen Effizienzklasse kennzeichnet. Ein Sparsamer Motor rechnet sich. Man spart Spritkosten und Steuern. Ab diesem Jahr gibt es einen neuen CO2 Freibetrag für neue Autos. Wer ein Auto mit weniger als 95 g/km CO2 Ausstoß kauft, zahlt keine Steuern. Wird diese Grenze überschritten, müssen 2 Euro pro Gramm CO2 gezahlt werden.

EU-Kennzeichnung für PKW und Immobilien

Für Immobilien wird es ab Mai 2014 mit dem Inkrafttreten der neuen Energiesparverordnung (EnEv2014) neue Energieausweise geben. Zusätzlich wird es Pflicht, in Immobilienanzeigen die energetischen Kennwerte der Immobilie anzugeben. So wie bei den Energielabel für Haushaltsgeräte soll auch hier Transparenz für den Käufer erzeugt werden mit wichtigen Informationen zur Energieeffizienz, die die Kaufentscheidung beeinflussen.

    CO2-Label

Bildquelle: www.pkw-label.de

 

Energieausweis

Bildquelle: Energieausweis-Vorschau.de

 

 

Lies auch unsere Moveria Checkliste Energiespartipps für Zuhause

 

Kommentare (2)

Kommentare

  • Andreas

    Ich wusste nicht, dass es Energielabel auch für Immobilien gibt. Sehr gut, dass man schon in der Immobilienanzeige sehen kann, wie energieeffizient das Haus ist.

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